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Aktuell

Auf dem Weg zum neuen Krishna-Tempel

Alles begann mit der Vorbereitung zum jährlichen RATHA-YATRA, dem Wagenfest für Jagannatha (oder dem „Herr des Universums“). Da sah man plötzlich an vielen Stellen in Leipzig das lachende Gesicht Krishna's. Das kam natürlich durch den Fleiß verschiedener Helfer, und dabei haben einige Kreativität und Wagemut bewiesen. Mir gelang es sogar, Fotos von dieser Aktion zu bekommen.

 

Dann war der Tag des Ratha-Yatras endlich gekommen und Devotees, Freunde Krishna's, Neugierige und freudig überraschte Passanten feierten zusammen. Es wurde gesungen, getanzt, gelacht und man sah, wie sich das spirituelle Prinzip von Einheit in der Vielfalt ganz praktisch in den Straßen Leipzig's manifestierte. Menschen verschiedenster Nationalität, Alters und sozialen und vielleicht sogar religiösen Hintergrunds ließen all die äußerlichen Identitäten hinter sich und freuten sich über das Erscheinen Jagannathas, der sich als wohlmeinender Freund eines jeden durch die Straßen fahren ließ.

 

Die Redensart „an einem Strang ziehen“ wurde hier ihrer Bedeutung gerecht. Erst wenn wir auf der Ebene der Seele unsere Gemeinsamkeit finden (das was uns ewig verbindet) und uns nicht nur zeitweilige oder gar künstliche Gemeinsamkeiten suchen, können wir wirklichen Frieden und echte Gemeinschaft finden. Wir alle sind von Natur aus Diener Krishna's (Gottes), jeder auf individuelle Art und Weise. Wir sollten uns dessen wieder bewußt werden und auch dem entsprechend handeln. Dann werden wir alle Zufriedenheit finden und die Probleme dieser Welt werden auf höchster Ebene (und dadurch dauerhaft) gelöst.

 

Devotees verstehen es als ihre Aufgabe, Krishna-Bewußtsein zu leben und es mit allen Menschen zu teilen, die offen dafür sind. Aus diesem Grund gibt es Tempel – um den Menschen eine Möglichkeit zu bieten, Krishna (Gott) zu verehren, Seine Geweihten zu treffen, sich über spirituelle Themen auszutauschen, oder geweihte Speisen nach überlieferten Rezepten zu probieren – und dabei wieder zu der uns eigenen Fröhlichkeit, Sorgenlosigkeit und Tiefe im Leben zurück zu finden.

 

Gern könnt ihr also in den nächsten Wochen mithelfen oder beobachten, wie wir in der Zschocherschen Strasse 55 aus dem verlassenen Klamottenladen einen Krishna-Tempel zaubern wollen. Wir versorgen euch mit Vorher/Nachher Fotos und einigen Zeilen zur Erklärung. Wer mithelfen kann und finanzielle Unterstützung geben möchte – bitte ruft mich einfach an. Dwaraka 0177-3831551